Monatsrückblick April 2024: Plopp-Flopp

Judith Peters und Jutta Büttner beim TCS Treffen in Stuttgart

Der Monat enthält einfach das beste Event des Jahres: Bloggertreffen in Stuttgart mit Judith Peters. Dazu kommt, dass gerade am Tag vorher die Heizung ausfällt. Ich genieße mein Hotelzimmer und die warme Dusche. Obwohl ich noch nicht wissen kann, dass es noch über eine ganze Woche dauert, bis der Brenner ersetzt werden kann.

Dann die Entdeckung, dass mein Mailprovider meinen Newsletter nicht archiviert. Alle Newsletter, die älter als ein Jahr sind, sind daher weg. Da reift der Plan, sie als Blogartikel zu veröffentlichen. Ich bin noch nicht ganz sicher, ob es jeder in die Liga Blog schafft. Gleichzeitig fand ich es spannend, selbst zu entdecken, was ich letztes Jahr so gedacht und geschrieben habe.

Und wann fängt der Rückblick an? Jetzt Schluss hier. Schmöker dich durch.

Business

Fluch und Segen meines Business ist es, dass ich mich jeden Tag umentscheiden kann. Diese unendliche Zahl der Möglichkeiten beflügelt mich und lähmt mich zugleich. Genauso ist es mit dem Marketing. Will ich offline bekannt werden und durchstarten, mehr Werbung in Heilbronn oder doch im Online-Business bleiben?

Jetzt erst stelle ich fest, dass ich nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe. So erstelle ich endlich meine Seite beim Fachverband Gewaltfreie Kommunikation und gewaltfrei.de.

194 Seiten no-index

„Ich finde, da kann was nicht stimmen.“ Stefanie Seitz coacht mich in der SEO-Sprechstunde durch Googel Search Console, AHREFS und weitere Tools, die mir Rätsel aufgeben. Es stellt sich heraus, dass ich 194 Seiten auf meiner Website habe, die nicht indexiert sind. Und was nicht indexiert ist, das findet Googel beim Crawlen nicht. (Wahnsinn, was für eine Sprache frau sich angewöhnt). Nun heißt es warten, bis die Diva von Suchmaschine geneigt ist, meine Seiten auffindbar zu machen.

Darum freue ich mich besonders, dass ich einen Anruf von der VHS in Frankfurt bekomme. Dort habe frau mich empfohlen. Ob ich Interesse hätte auf ein Projekt mit einer Werkstatt in Frankfurt um ein Tagesseminar für Menschen mit Behinderung zu entwickeln. Auf Nachfrage erfahre ich, dass ein Artikel auf der Seite des Fachverbandes gelesen wurde. Hier geht es zu Gewaltfreier Kommunikation für Menschen mit Behinderung.

Könnte ich nicht Influencerin werden?

Ich liebe die Energie von Challenges. Wenn jemensch damit um die Ecke kommt, dann mache ich mit. Und diesmal war es die Challenge von Lisa Bisschop. 30 Tage – 30 Reels. Und damit ich so richtig ins Üben komme, mache ich Reels für die BSG Neckarsulm und für mich als Paartherapeutin.

Seit den Winterspielen in Oberhof mache ich für die BSG hier und da ein Filmchen. Jetzt lege ich also richtig los. Während die Views für mich so dahin dümpeln und ich auch noch nicht so klar habe, was mein Angebot ist, schießt die BSG Neckarsulm in die Höhe. Tatsächlich geht eines der Videos sowas wie viral.

Und da kam der Gedanke: was, wenn ich nur noch Reels mache, meine Meinung verbreite und Influencerin werde? Es wäre genial. Ich schreibe gerne und hätte der Welt viel zu sagen.

Persönliche Entwicklung

Natürlich ist es eine kleine Weisheit, dass mensch immer fragen sollte. Ist es nicht um so erstaunlicher, wie selten wir es tun. Daher hier zwei Kapitel zum Thema „Frag doch einfach“.

Mut wird belohnt

„Jutta, kannst du in Stuttgart einen Kurs machen?“ Seit 1997 arbeite ich als Verkehrspsychologin, gebe Kurse. Ich mag die Arbeit. Gleichzeitig merke ich, ich will nicht mehr am Wochenende arbeiten. Das ist ein Ziel meiner Selbstständigkeit. Kein Wochenende und keine Abende. Wenn ich dieses Ziel erreichen möchte, dann sollte ich selbst meine Zeit am Wochenende wertvoller mache. Ich gebe zu, dass ich eine zeitlang dachte, ich brauche das Geld und deshalb war ich bereit, hier und da eine Stunde meiner kostbaren Wochenendzeit dranzugeben. Ich lese die Mail und merke, das Geld brauche ich nicht mehr so dringend. Ich darf mir aussuchen, was mir Spaß macht. Nach Stuttgart zu fahren, einen Parkplatz zu suchen und dann einen Kurs zu geben, ist leider nur okay. Ohne zu überlegen, flitzen die Finger über die Tastatur. „Kurse in Stuttgart machen betriebswirtschaftlich keinen Sinn für mich.“ Klingt gut. Ich habe es überhaupt nicht betriebswirtschaftlich durchgerechnet.

Dann passiert das Unvorstellbare. „Wir zahlen dir pro Termin zusätzlich die Fahrzeit als Arbeitszeit.“ Ich hatte mich auf ein freies Wochenende gefreut und überhaupt nicht damit gerechnet, dass es Verhandlungsspielraum gibt. Ich bin begeistert. Statt in meinen Gedanken stecken zu bleiben, bin ich für mein Ziel, für meine Bedürfnisse gegangen und siehe da, es hat sich gelohnt.

Eine weitere Runde in der Zertifizierung als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation

Zum Start in den Monat hatte ich mein vorerst letztes Gespräch zur Zertifizierung durch den Fachverband. Wir treffen uns per Zoom. Wieder liegen die Konfliktdokumentationen auf dem Tisch. Das Gespräch dauert länger als erwartet – ich werde unruhig. Nach quälenden 60 Minuten bestätigt sich mein Eindruck: ich kann eine weitere Konfliktdokumentation schreiben und nach der Supervision der Konfliktdokumentation nochmals um ein Gespräch bitte. Mein Unterkiefer klappt auf und wieder hoch. Ich rette mich im Gespräch, in dem ich mal nichts sage. Für mich ist das eine Leistung. Das ist eine wirklich gute Weiterentwicklung. Denn die Wut sitzt wie ein Kloß im Hals und drückt auf meine Tränendrüsen. Ich kann nachvollziehen, wo ich hier und da ungenau mit Sprache umgegangen bin. Genauso kann ich die Entscheidung akzeptierten. Gleichzeitig merke ich, ich hätte Klarheit gebraucht darüber, wie die Entscheidung ist, um dann mitzubestimmen, was ich persönlich für meine Weiterentwicklung brauche.

Heute schaue ich auf das Gespräch und die anschließenden Mails und stelle fest, ich bin ruhig. Meine weitere Konfliktdokumentation ist geschrieben und ich freue mich darauf, den nächsten Schritt zu gehen.

Wenn du also jemand bist, der Leistung beurteilt und darüber entscheidet, ob jemensch ein Zertifikat bekommt oder nicht, dann kann ich dir nur zurufen, triff deine Entscheidung. Das ist okay. Stell dein Bedürfnis nach Harmonie zurück. Versuch nicht die andere zu überzeugen, damit sie es einsieht und dann auch noch sagt, dass sie es einsieht.

Mein Fazit

Ich hatte einfach Spaß. Hier ein Elternabend, da ein Workshop. Ein bisschen bloggen und ganz viel BSG Neckarsulm. Es war nicht fokussiert oder alles so ganz klar in die richtige Richtung, aber es war ein Spaß. Und am Ende des Monats zählt genau das.

Und endlich lüfte ich das Geheimnis um den Titel: Plopp – 194 Artikel sind jetzt im Internet von mir aufgetaucht. Flopp – zwei Seminare wegen mangelnder Teilnehmerzahl ausgefallen. Schade.

Und was sonst noch los war im März

120 vegane Griesklößchen warten darauf am Ostermontag verspeist zu werden.
Ostermontag besuchen wir meine Eltern. Da kommen dann schon auch meine Schwester, Mann, Nichte und meine Kinder vorbei. Hier mal ein Blich auf meine Griesklößchen, vegan und lecker.
Alte Heizung
Nach 34 Jahren gibt der Brenner seinen Geist auf. Wir sitzen 2 Wochen in der kalten Wohnung.
Gruppenfoto TCS Treffen in Stuttgart
Gruppenfoto auf dem Schlossplatz in Stuttgart. The Content Society trifft sich.
Eva Wipperman
Wiedersehen mit Eva Wippermann, meiner Freundin aus Leipzig und Füssen.
Lorena Hoormann und Jutta Büttner
Lorena Hoormann – eine inspirierende Begegnung.
Daniel Berg, Jutta Büttner und Lorena Hoormann
Danielle Berg hatte auf meinem Blog einen Gastartikel.
Jutta Büttner vor der Kunst auf der Säule.
Natürlcih fahren wir sofort zur Litfasssäule, auf der ein Kunstwerk meiner Tochter klebt.
Jutta Büttner, Thomas Borel und Freundinnen
Mein Kultur-Club diesmal in Ludwigsburg.
Torsten Sträter – eine tolle Stimme, abgedrehte Geschichten – einfach mein Humor.
Theatervorstellung inder Boxx – gemeinsam mit drei Schulklassen. Ein besonders Erlebnis.

Diesen Monat verbloggt

Bild: Johann Schrauf
Bild: Johann Schrauf
Bild: Johann Schrauf
Bild: Johann Schrauf
Bild: Johann Schrauf

Ausblick auf den Mai

Die Reel-Challenge endet. Spannend, wie ich alleine klarkomme und umsetze. Mitte Mai dann mein Treffen mit den Kolleginnen und Kollegen, die Alternativen zu Herausforderndem Verhalten kennen, in Köln. Ich bin aufgeregt, wie ich mich vernetzen kann. Die letzten beiden Tage des Monats treffe ich mich mit meinen BusinessBuddys in Zürich. Wir ziehen uns in die Berge zurück und machen Workation.

Du bist inspiriert? Dann komm ins JuttaVersum.

Jutta Büttner

Endlich weniger Streit und Konflikte. Das ist dein Wunsch.

Die gute Nachricht: Das ist möglich. Du bist nur eine Entscheidung davon entfernt.

Gerade hindert dich noch etwas, jetzt loszulegen. Das ist okay.

Es ist dein Prozess. Nimm dir Zeit.

Bleib dran und hol dir meinen Newsletter direkt in dein Postfach.

Jede Mail bringt dich deinen erfüllenden Beziehungen näher.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Liebe Jutta,
    ich bin beeindruckt von deinem Monat. Egal, was passiert, du findest DEINE Lösung. Ob Indexierungs-Probleme, dein Nein zum Workshop zu besseren Konditionen ins JA ummünzen, deiner FREI-Zeit den für dich richtigen Wert zollen. Perfekt! Und natürlich steckt ganz viel Arbeit dahinter, die niemensch sieht (diese Formulierung mag ich sehr, ob ich sie mir angewöhnen werde? Hier bei dir bestimmt, schmunzel).
    Weiter so!
    Wir lesen uns,
    Gruß Gabi

    PS: Meinen Monatsrückblick kannst du hier lesen, wenn du magst:-)

    https://www.gabi-kremeskoetter.de/blog/2024/05/01/monatsrueckblick-april-2024/

    1. jutta_Admin

      Liebe Gabi,

      herzlichen Dank für soviel Komplimente.

      Deine Jutta

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