Jahresrückblick 2021 – Abnabeln und laufen lernen

Frau in Zimmer mit offenen Armen

Ich schreibe meinen Jahresrückblick 2021. Wie kann ich mein Jahr 2021 zusammenfassen? Der eine rote Faden ist, dass ich mich von meiner Mutterrolle abgenabelt und laufen gelernt habe. Und dafür habe ich wirklich das ganze Jahr gebraucht. Ein Teil davon ist, dass ich meine Zeit zurück erobert habe. Ein anderer Teil, dass ich für mein Optimum gehe und nicht schon in Voraussicht meine Bedürfnisse hinten anstelle. Und so gibt es dieses Jahr den ersten Urlaub seit 18 Jahren ohne irgend ein Kind. Und ich habe Geld nur für mich ausgegeben. Ich habe mir meine Trainerausbildung geleistet und noch einiges mehr, ohne zu überlegen, ob ich dann auch den anderen Familienmitgliedern etwas gönne. Ich bin in Social Media sichtbar geworden, schreibe einen Blog.

Gegen Ende des Jahres habe ich dann laufen gelernt. Anfang des Jahres war da noch die Idee, ich möchte unbedingt eine Hand, an der ich mich festhalte. Ich habe mit zwei Freundinnen kooperiert und mir Unterstützung eingekauft. Und ich habe mit der Technik gekämpft. Gefühlt überhaupt nichts macht die Software so, wie ich es erwarte. Deshalb hatte ich alles, was Technik angeht abgegeben. Mit dem Jahresrückblick habe ich mir mein Standing gegenüber der Technik zurück erobert. Jetzt am Ende des Jahres stehe ich, Und ich fühle mich mutig. Ich habe richtig Spaß dabei, mich auszuprobieren, zu fallen und wieder aufzustehen. Und ich freue mich über den Rückblick. Ich habe so viele glückliche Momente gefunden.


Mein Jahresrückblick 2021

Das waren meine Ziele 2021 – und was daraus geworden ist

  • Meine Selbstständigkeit aufbauen – Ja, check. Ich bin selbstständig. Ich bin sichtbar.
  • Meinen Freund Michael in Rumänien besuchen – Ja, check. Wir sind nach Rumänien gefahren. Da könnte ein neues Ziel für 2022 draus werden 🙂
  • Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation werden – Ja, check. Ich bin Trainierin. Ich habe nicht nur die Ausbildung absolviert, sondern auch die Grundsteine gelegt, dass ich weiß, dass ich es kann.
  • Sportlich Fit sein, eine gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit finden – hahaha. Das Jahr fing total gut an. Irgendwie ist mir im Herbst das Durchhaltevermögen abhanden gekommen. Gewohnheiten zu ändern wird mein erklärtes Ziel 2022.

Reiskocher – beste Anschaffung 2021

Hast du schon überlegt, dass du dir deine Küche nicht mit so vielen Küchengeräten vollstellen willst? Ich überlege immer genau, was passt in die Küche noch rein. Und werde ich das dann auch benutzen? Meine jüngste Tochter hat eine Leidenschaft für Bowls, Curry und Co. Und dazu gibt es Reis. Nun bin ich davon ausgegangen, dass Reis kochen leicht ist. Einfache Variante: Reis und Wasser erhitzen, warten – Reis fertig. Oder fortgeschrittenen Variante: Ingwer, Lorbeerblatt, Nelken, Kardamomkapseln kurz in Ghee erhitzen, Reis dazu, Wasser dazu, warten – Reis fertig. Leider hat das in unserem Fall nicht funktioniert. Es gab Reis in diversen Verklumpungsvarianten. Das macht dann überhaupt keinen Spaß. Und deshalb gab es in regelmäßigen Abständen den Hinweis meiner Tochter: Ein Reiskocher wäre so toll. Deshalb ist der Reiskocher 2021 bei uns eingezogen.

Jetzt im Dezember stelle ich fest, dass war die Anschaffung des Jahres. Ein echter Mehrwert. Unser Reiskocher ist jede Woche im Einsatz. Der Reis gelingt immer. Und das beste daran: du schaltest ihn an und kümmerst dich um dein Curry oder was auch immer es zum Reis dazu gibt. Kein in den Topf schauen, probieren, ob er schon gar ist. Wir warten einfach auf das Klick, wenn der Reiskocher von Kochen zu Warmhalten springt. Und wenn das ersehnte Geräusch erklingt, dann ist da ein Reis – fluffig und einfach genau so, wie er sein muss. Und aus meiner Sicht erwähnenswert: Wir haben den Reiskocher im Asialaden um die Ecke erstanden. Buy local 😉

Kimbap geschnitten
So sehen unsere Kimbap aus mit locker leckerem Reis.

Es gibt Führungskräfte und Leader: wer mich inspiriert hat

Es gibt die Situationen, in denen es einfach Spaß macht, zu zitieren. Und in meinem Fall fällt mir dann oft ein Zitat von Rainer Reibold ein. Was nun hat mich so fasziniert und in den Bann gezogen? Er hat wichtige Inhalte in kurze Statements verpackt und diese gelebt. Ich denke, dass hat mich am meisten fasziniert. Rainer Reibold hat seine Werte in jedem Kontakt gelebt. Menschenfreund und Menschenrechtler war er, in jeder Situation und jeder Person gegenüber. Es ging ihm darum, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe von ihm gelernt, jede Besprechung strategisch zu planen. Ohne Vorbereitung und eine Idee im Kopf, wie der Mensch ihm gegenüber tickt, wäre er nicht in eine Besprechung gegangen. Seine offene Tür war wohl sein Markenzeichen. Und ein fast leeres Büro, ohne Schnickschnack. Mit einigen wenigen Kunstgegenständen.

Gemeinsam haben wir eine Strategie ausgeknobelt, wie ich mich verhalten kann. Und so oft hat er mich auf den Pott gesetzt, dass ich mich kleiner und hilfloser mache als ich bin. Und das hilft ungemein, wieder die Verantwortung für die Entscheidungen zu übernehmen. Rainer Reibold ist diese Jahr verstorben. Ich bin unendlich traurig, dass die Welt damit ein Stückchen Klarheit und Menschlichkeit verloren hat. Ich bin unendlich traurig, dass ich einen Leuchtturm verloren habe, der mit mir meine Gedanken geklärt hat. Und ich bin unendlich stolz, dass ich ihn kannte und dass ich noch immer seine Methode „Begleitplanung“ in meinem täglichen Arbeiten umsetze.

Blick aus Zimmer auf Baum mit Schnee
Blick von meinem Schreibtisch im Dezember in den Garten. Er spiegelt meine Stimmung während ich den Artikel schreibe.

Doppelter Salto vorwärts in die Selbstständigkeit

Ent-täuschung bedeutet, dass die Täuschung aufgehört hat. Frei nach Vera Birkenbihl. Wo lag die Täuschung? Ich wäre gerne selbstständig, eine Unternehmerin mit eigenem Business. Gleichzeitig wäre ich gerne Teil eines Teams. Ich würde gerne dazu gehören. Ach, was wäre ich gern der Senf auf der Wurst, die Maultasche neben dem Kartoffelsalat oder das Schnitzel in der Panade. Einfach eine unzertrennliche Kombination, die durch dick und dünn geht. Und so kam es, wie es kommen muss: zuerst war ich Teil eines Unternehmens, dass Schächtelchen herstellt, mit denen frau sich eine Pause gönnt. Ich habe es wirklich gewollt. Die Idee ist toll. Gleichzeitig hat es mich gestresst und ich habe es einfach nicht geschafft. Dann kam ein weiteres Angebot vorbei. Gemeinsam mit einer Freundin lebten wir einige Wochen den Traum, dass wir die Sportwelt revolutionieren. Wir wollten TrainerIn in wertschätzender Kommunikation schulen und vermitteln, wie Menschen mit mentaler Beeinträchtigung inkludiert werden können.

Ich habe eine Internetseite angeschoben, Aufkleber gedruckt, Flyer gestaltet und Vorträge ausgearbeitet. Im Juni war es dann soweit und wir sind mit einem Bus voller Sportler und drei Betreuern von Heilbronn nach Schaan in Vaduz aufgebrochen. Ich war im Glück. Eine so tolle Veranstaltung. Wer noch nicht mit Sportlern mit mentaler Beeinträchtigung unterwegs war, der sollte unbedingt herausfinden, wo es in seiner Umgebung einen Verein gibt und sich auf der Stelle engagieren. Das meine ich ernst. Die Erlebnisse sind unbezahlbar. Und während ich auf meiner Wolke schwebte, ging es meiner Kollegin ganz anders. Und so bekam ich unvermittelt die Nachricht, dass sie sich entschlossen hat, andere Wege zu gehen. Es folgte ein Katzenjammer.

Und das Gute ist so nah

Und dann kam die Klarheit: Sherlock Holmes braucht Dr. Watson, Frodo braucht Sam, Batman braucht Robin, und Kaptain Kirk braucht Spock. Und ich habe bereits einen Partner an meiner Seite. Loyal und engagiert übernimmt er technische Unterstützung, erstellt Webseiten, gräbt sich durch Expertenvideos. Inzwischen ist klar, dass ich mein Verhältnis zur Technik kläre und die wundersamen Dinge, die so bei der Arbeit mit Software entstehen, gelassener hinnehme. Jeder trägt seinen einzigartigen Teil bei und so wird es ein ganzes. Diese Erkenntnis ist so einfach wie genial. Ich habe schon alles, was ich brauche. Ich nehme mir einfach mal die Zeit, hinzuschauen und zu genießen.

Frau hält ihre Hände vor sich.
Für meine Internetseite habe ich mich schon mal ganz professionell ablichten lassen von Marc Ferdinand Körner.
Frau und Mann lächeln in Kamera.
Das Team hinter Jutta Büttner.

Wie ich selbstoptimiert gestartet bin, und was von meiner Selbstdisziplin übrig blieb

Angefangen hat es mit einer Wette mit meiner Freundin zu Weihnachten: Keine Süßigkeiten und keine Chips bis Ostern. Und damit es auch wirklich eingehalten wird, haben wir uns gegenseitig versprochen bei Verstößen das Bad der jeweils anderen zu putzen. Das ist eine maximal schlimme Konsequenz. Wir haben knallhart durchgehalten. Das war richtig gut. Gleichzeitig habe ich eine Leidenschaft für Mini-Trampolin entwickelt. Ich habe es jeden Tag benutzt und liebe es heute noch. Es ist unbeschreiblich, wie sich der Körper verändert. Es ist mir überhaupt nicht möglich mit schlechter Laune vom Trampolin zu steigen. Ich habe auch noch Stabilitätstraining gemacht, bin mit dem Rad in die Arbeit gefahren und habe mich mit Yoga versucht. Ich bin früh aufgestanden und habe gesportelt vor dem Frühstück.

Dann kam Motivationsloch Nummer 1. Ich bin einfach nicht mehr aufgestanden, habe lieber nochmal snoozeln gedrückt. Meine Freundin hat mir die Sportuhr ihres Sohnes geliehen, damit wir eine Challenge starten. Und es hat funktioniert. Ich habe die Uhr täglich mit Daten gefüttert, bin aufgestanden, um das Sofa gehüpft oder auf den Gaffenberg geflitzt um die Aufgaben zu erledigen. Im Sommer kam dann noch Hula Hoop dazu. Ich habe mit verbissenem Gesicht solange geübt, bis ich es konnte. Dann kam Motivationsloch Nummer 2. Da sitze ich wohl immer noch drin. Ich erzähle mir die Geschichte, dass es schwer ist, wieder anzuknüpfen. Jeden Tag gibt es einen guten Grund das Wieder-in-die-Gänge-kommen bis morgen, nächste Woche oder nächsten Monat zu verschieben. Mein Ass im Ärmel ist die Idee, dass ich kurzfristigere Belohnungen einbaue und es für jede Woche etwas schönes gibt. Das ist dann ein gutes Thema für nächstes Jahr.

Frau schaut auf Uhr im Freien
Hier bin ich noch fleißig mit der Uhr beschäftigt.

Gewohnheiten müssen die Treppe hinuntergelockt werden

Gewohnheiten sind wirklich lästig und es wäre schön, die eine oder andere los zu werden. In meinem Bücherkaufrausch am Anfang des Jahres habe ich mir diverse Bücher zum Thema Gewohnheitsänderung zugelegt. Dabei bin ich auf die Challenge von Will Bowen gestoßen. Seine Idee ist eine Welt ohne Beschweren oder Jammern. Statt zu klagen: handeln oder schweigen. Weil Gewohnheiten hartnäckig sind, besteht die Herausforderung darin, das Armband ununterbrochen an einem Handgelenk zu tragen. Bei jeder Beschwerde wird das Armband gewechselt. Gedachte Beschwerden zählen dabei nicht. Ohne diese kleine aber feine Unterscheidung hätte ich die Challenge wahrscheinlich überhaupt nicht angetreten. 5 Tage am Stück ohne Opfergeschnatter und Jammern sind bisher mein persönlicher Rekord.

Die eigentliche Veränderung ist eine ganz andere. Ich habe mich damit beschäftigt, welchen guten Grund das Jammern und Beschweren hat. Meine Erkenntnis ist, es geht um „dazu gehören“. Im Jammern sind wir harmonisch vereint als Gruppe, die gemeinsam schwingt. Es ist Smalltalk. Es scheint niemandem weh zu tun. Aber aus meiner Sicht trügt der Schein. Für mich ist es eine Spirale. Solche Gespräche enden mit Pessimismus und Muffellaune. Ich entscheide mich und setze ein anderes Thema. Und auf wunderbare Weise verändere ich die Stimmung. Deshalb liebe ich mein Armband. Es erinnert mich jeden Tag daran, dass ich entscheiden kann einen kleinen Beitrag zu leisten. Ich schaffe es nicht immer, dem sog meiner Gewohnheit zu widerstehen. Damit kann ich leben. Es reicht, wenn es jeden Tag ein bisschen besser wird.

Viele Köpfe einer Frau mit Hand die Finger-Zahl zeigt
Mein Fototagebuch zur Challenge.

Jeder sollte seine Eichhörnchen haben

Ich sitze im Juni auf der Terrasse meiner Freundin. Es ist ein Reihenendhaus, schön eingewachsene Gärten. Wir plaudern und da erscheint es: ein Eichhörnchen. Es schwingt sich nicht von Ast zu Ast, sondern kommt aus dem Wohnzimmer durch die Terrassentür spaziert. Wenige Tage später beobachtet sie es beim Versuch ins Wohnzimmer zu gelangen. Dabei knallt es gegen die Glasscheibe. Es scheint nicht das Intelligenteste seiner Art zu sein. Leider bestätigt sich diese Annahme als ich von einem Ausflug das Eichhörnchenfutterhaus mitbringe. Der Verkäufer hat mir versichert, dass jedes Eichhörnchen lernen könne, das die Nüsse unter dem Kläppchen zu holen sind. Es sei nur wenige Tage nötig, eine Nuss in der Klappe einzuklemmen. Dann checke das Eichhörnchen die Lage. Wir haben festgestellt, dass diverse Vögel sich die Nüsse schnappen, nur das Eichhörnchen ist lernunwillig. Ob und wann das Eichhörnchen das Geheimnis des Futterhauses lüftet bleibt also ein Thema für 2022.

Und wir kommen zu den eigentlichen Eichhörnchen: Meine Übungsgruppe für Gewaltfreie Kommunikation. Wenn du etwas tief sitzendes verändern möchtest wie deine Kommunikation, dann brauchst du eine Gruppe. Im geschützten Raum entsteht die Möglichkeit zu lernen, neues auszuprobieren und sich zu zeigen. Es ist die Energie, die trägt und dazu führt, dass du dran bleibst. Meine Eichhörnchen sind Jana Stiglbauer, Aude Neugebauer, ich und Máté Matolcsi. Wir haben 2020 ein Jahrestraining in gewaltfreier Kommunikation bei Esther Gerts und Frank Gaschler besucht. In unseren gemeinsamen zwei Jahren sind wir eine Gruppe geworden. Ich bin stolz darauf, Teil der Gruppe zu sein. Das Gefühl ist fantastisch. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich jeden von ihnen anrufen könnte und sie würde mir empathisch zuhören und meine Tränen oder Wut aushalten. Und allein diese Idee ist beflügelnd. Es bleibt ein Geheimnis wie es zum Namen Eichhörnchen kam. Manche Geheimnisse sollten nicht gelüftet werden.

Eichhörnchenfutterhaus aus Holz mit Gucklochq
Irgendwo im nirgendwo haben wir ein Futterhäuschen gekauft.

Geschichte, Menschen, Natur: Ein Roadtrip nach Rumänien ist empfehlenswert

Vor zehn Jahren ist mein Freund Michael mit seiner Frau und damals seinem ersten Kind nach Rumänien ausgewandert. Sie haben den Verein Bun venit – willkommen e.V. gegründet. Mittlerweile zählt die Familie vier Kinder und einen Hund. Ich habe mir ein bisschen schwer getan, den lange versprochenen Besuch einzulösen. Sie wohnen in Cobor. Im Dorf wohnen 250 Menschen. Es ist an keine Kanalisation angeschlossen. Das Waser kommt aus dem selbst gebohrten Brunnen und wird gefiltert. Im Garten steht ein Plumsklo. Im Sommer 2021 wohnte die Familie noch in einem Haus mit zwei Zimmern. Passt da überhaupt noch ein Besuch dazu? Die Einladung war herzlich und unsere Verbindung würde tragen. In diesem Vertrauen sind wir mit unserem Fiat Panda losgefahren. Und dieses Vertrauen war genau richtig. Ich wollte Erholung und Abenteuer, Kunst und Kultur, Natur und Entspannung. Und genau diese Mischung habe ich bekommen.

Route und Eindrücke

Über Salzburg, Budapest, Temeswar (Timisoara) sind wir 1600 Kilometer nach Cobor gefahren. Eine Woche später sind wir über Arat, Bratislava und Prag zurück gefahren. Jeder dieser Städte hat eine faszinierende Historie. Ich bin eingetaucht in die Geschichte und habe soviel mehr verstanden über Rumänien und Europa bis ich tatsächlich dort angekommen bin. Zum einen kann ich überhaupt nur dann etwas verstehen über ein Land oder über Menschen, die dort wohnen, wenn ich die Geschichte kenne. Und zum anderen kann ich die Geschichte nur verstehen, wenn ich das Land im Sinne von Landschaft, Natur, Tiere, Wetter im Zusammenspiel mit den Menschen erlebe. Auch jetzt ist vieles noch unklar. Und meine Schlussfolgerungen sind daher persönlich. Ich würde für mich festhalten: Rumänien ist kein Schmelztiegel. Jede Nationalität wie Rumänen, Ungarn, Deutsche und Sinti und Roma versuchen ihre Kultur und ihre Herkunft zu pflegen. Diese Gruppen leben eher nebeneinander, statt miteinander.

Was mich überrascht hat: Rumänien ist EU-Mitgliedsstaat. Rumänien ist arm. Verlässt man die Autobahn sind die Straßen halsbrecherisch. Second-Hand-Kleiderläden sind üblich. In den beiden Städten, die wir besucht haben, sind die Gebäude nicht renoviert. Die Häuser werden wegen abbröselnder Fassadenteilen mit Netzen umspannt. Es gibt keinen Müll in den Straßen. Jeder auf dem Land versucht seine Lebenshaltungskosten zu drücken, in dem er Gemüse selbst anbaut und einmacht. Dabei haben die uns bekannten Lebensmittelketten bereits das Land erobert. Dort werden die gleichen Produkte wie bei uns angeboten. Meist ist der Preis aber unglaublich viel höher als hier in Deutschland. Es scheint so, dass der Kapitalismus sich schon die besten Stücke gesichert hat. Die Landschaft ist atemberaubend, bergig dort wo wir waren. Und es ist so aufregend, Bärenspuren zu finden. Dorfhunde können sehr lange nachts bellen.

Kleine Beschreibung, was tut der Verein

Mit unserer Ankunft endetet gerade das zweite Ferienprojekt in einem fulminanten Übernachtungs-Lagerfeuer-Abend. Es war ein bisschen Chaos und gleichzeitig total entspannte Atmosphäre. Ich kann es nicht anders beschreiben. Die Jugendlichen saßen zum Teil am Feuer, andere waren damit beschäftigt, ein Nachtlager zu bauen. Als Unterstützung waren einige junge Frauen einer französischen Pfadfindergruppe da. Mit Gelassenheit starteten sie ein wildes Spiel nach dem anderen. Ich habe wirklich lange nicht mehr „Komm mit-Lauf weg“ gespielt. Das funktioniert auf rumänisch genauso wie auf deutsch oder französisch.

Das Freizeitlager endete am nächsten Tag. Und auch die französischen Gäste fuhren weiter in die Hauptstadt um auch diese Seite des Landes kennen zu lernen. Damit begann unser Urlaub und eine Pause in den Aktivitäten des Vereins. Das Ziel des Vereins ist, dass die Kinder und Jugendlichen aus Leblang und Cobor über gemeinsame Aktivitäten Berührungsängste und Vorurteile abbauen. Es gibt offene Kinder- und Jugendarbeit, Ferienlager und Unterstützung, damit alle Kinder lesen und schreiben lernen. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird es einen Mikroskopierkurs geben und auch andere Projektanträge sind gerade positiv beschieden worden. Genauere Fragen kann natürlich am besten Michael beantworten. Schreibt ihn doch über die Vereinsseite an. Gerne kannst du auf mich Verweisen.

Auto vor Haus in Cobor Rumänien
Unser Panda vor dem Haus in Cobor, Rumänien.
Mann, Frau, Kinder um Lagerfeuer machen Stockbrot
Stockbrot am Lagerfeuer mit Michael und den Kindern.
Landschaft
Wir sind hinter dem Haus den Hügel hoch gelaufen und hatten diese Aussicht.

Jahrestraining Gewaltfreie Kommunikation: Geschichten, die ich mir selbst erzähle

Ich war mutig und habe mich angemeldet. Ich habe mich getraut und öffentlich gesagt, ich möchte Trainerin sein. Das bedeutet, dass ich mich für so schlau halte, dass ich das kann. Was hinderte mich bisher daran zu sagen, ich bin Trainerin in Gewaltfreier Kommunikation? Mein Anspruch an mich selbst. Ich hatte die Vorstellung, dass ich alle Situationen souverän löse, mich nicht mehr ärgere. Und in der Geschichte, die ich mir erzählt habe, stand, dass eine Trainerin immer gelassen ist. Wenn ich so richtig in der Haltung der Gewaltfreie Kommunikation wäre, dann prallt jeder Ärger an mir ab. Eine Trainerin ist ausgeglichen und gut gelaunt. Sie hat ihre Bedürfnisse klar und findet einen passenden Weg, andere Menschen darüber zu informieren, was sie nun gerne hätte und wie andere dazu beitragen können. Ich bin einfach kein Buddah. Und ehrlicherweise habe ich wenig Hoffnung, ein sowas von in mir ruhender Mensch zu werden.

Und dieses Jahr habe ich angefangen, mir eine andere Geschichte zu erzählen. Ich habe mich zur TrainerInnenausbildung von Esther Gerds und Frank Gaschler angemeldet. Diese Entscheidung feiere ich noch immer. Ich habe mich kennen gelernt und bin über mich hinausgewachsen. Ich habe erlebt, dass ich andere inspirieren kann. Mein Beitrag für die Welt ist besonders. Und nur ich kann ihn leisten. Ich habe einen Beitrag, den nur ich leisten kann, weil es mich nur in dieser Kombination mit diesem Wissen und dieser Lebenserfahrung gibt. Und ich kann damit leben, dass es Menschen gibt, die mich mögen und mit mir das Abenteuer starten, ihre und meine Kommunikation auf den Kopf zu stellen und es gibt Menschen, die lieber mit einer anderen Person starten. Ich erzähle mir neue Geschichten. Keine Geschichte ist in Stein gemeißelt. Jede Geschichte kann verändert werden und so verändert sich mein Bild von mir und von der Welt.

Höhenangst

Ich habe auch die Geschichte geändert, dass ich Höhenangst habe. Klar reagiert mein Körper auf die Höhe. Das ist gut so. Es ist ja in der Tat ungünstig, irgendwo herunter zu fallen. Ein sehr sinnvoller natürlicher Schutzreflex. Und gleichzeitig weiß ich, dass mein Körper diese heftige Angst nicht lange durchhalten kann. Das kann kein Körper. Ich finde es gut, wenn Wissen auf Erleben trifft. Deshalb bin ich im Sommer auf das Münchner Olympiadach gestiegen. 50 Meter über dem Erdboden schlägt die Höhenangst direkt auf die Knie. Laufen wird zum Eiern. Das Sicherungsseil habe ich heftig umklammert. Aber ich habe es geschafft. Ich habe die ganze Tour über das Dach durchgehalten. Und war das schön, wieder auf der Erde zu laufen.

Meine Zusammenfassung: Traut euch was! Ändert die Geschichten, die ihr euch selbst erzählt. Dann ist soviel mehr möglich.

Blick vom Münchner Olympiastadion 2021 am Rand Frau von hinten
Für mich totale Selbstüberwindung: Auf dem Dach des Olympiastadions in München.

Transformation der anderen Art

Es war in der Nacht als ich in Budapest in einem so schönen Hotelzimmer übernachtet habe, da schüttelte mich die Verzweiflung. Ich wollte so gerne Selbstständig sein und alles, was ich bis dahin angefasst hatte, erschien mir in dieser Nacht völlig ziellos. Das würde zu überhaupt nichts führen. Ich hatte zwei Kooperationen hinter mir und das hat mich geknickt. Das Licht am Horizont war die Möglichkeit ein Coaching zu buchen. Ich hatte wirklich viel Zeit in Social Media verbracht. Es ist eine unglaubliche Zahl von Coaches und Menschen dort, die versprechen innerhalb von wenigen Wochen dein Business auf 5 stellige Monatsumsätze zu schrauben. Die Behauptung steht im Raum, jeder erfolgreiche Mensch hat einen Coach. Ich war bereit zu buchen. Ich wollte so unbedingt selbstständig werden. Ich wollte so gerne Unternehmerin werden, zu dieser coolen Community dazu gehören und war bereit dafür auch Geld einzusetzen.

Noch im Urlaub habe ich mir ein Coaching gebucht. Verzweiflungstaten sind in der Regel nicht zielführend, weil wenig durchdacht. Ich bin trotzdem zufrieden mit meiner Entscheidung. Ich hätte mir Vorwürfe gemacht, dass mich ein Coaching nach vorne katapultiert hätte und ich die Chance nicht ergriffen habe. Jetzt weiß ich, ich brauche mein Tempo. Ich möchte meine Zeit und Energie einsetzen um eine Veränderung in die Welt zu bringen. Deshalb ist es wichtig, dass ich mir die Menschen um mich, gut aussuche. Nur dann gibt es Spirit. Die Gemeinsamkeit, ich will ein Online-Business reicht nicht aus. Ich habe mit dieser Klarheit ganz andere Menschen und Angebote gefunden. Sonst gäbe es hier keinen Jahresrückblick mit Judith Peters. Mir ist klar geworden, ich kann Gruppe. Ich kann Rahmen geben und Raum. Das ist mein Können. Und Gruppe macht mir Spaß. Wenn du also eine Gruppe suchst um Kommunikation zu trainieren, dann melde dich!

Personen unter einem Dach.
Mein größtes Gruppenevent 2021: ich organisiere eine Weinwanderung am Heilbronner Wartberg.

Und es bleibt doch meine Leidenschaft: TrainerInnen und LehrerInnen

Gerade heute habe ich zum Abschluss des Jahres einen Post gelesen: Verabschiede dich von der spitzen Positionierung. Das war so eine Erleichterung für mich. Für Menschen, die sich nicht selbstständig machen wollen, erkläre ich das hier kurz. Eine spitze Positionierung bedeutet, dass du eine ganz klare Zielgruppe für dein Produkt hast. Je klarer, desto mehr bist du in einer Nische, desto besser ist es. Ich habe mich also mit meiner Positionierung beschäftigt. Und meine Positionierung ist Stand Ende 2021 Menschen insbesondere Frauen, die Führungskräfte werden möchten.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es so wichtig ist, sich am besten sofort mit dem eigenen Führungsvorstellungen, daraus sich ergebendem Verhalten zu beschäftigen. Stolpert nicht einfach in eine Führungsaufgabe hinein, weil der Chef euch fragt. Sondern überlegt, wie ihr es haben wollt. Trainiert ab jetzt in jeder Gruppe, in jedem Projekt eure Kommunikationsfähigkeiten. Nach meiner Erfahrung interessieren sich Menschen erst dann dafür, wie sie so sprechen, was sie so machen, wenn sie Kinder bekommen haben. Dann wollen sie gerne wirklich gute Eltern sein. Und gute Eltern sind Führungskräfte. Ja, das ist so. Und gleichzeitig ist es der schwerste Zeitpunkt. Zuerst macht uns der Schlafmangel zu schaffen und dann die verschiedenen Phasen der Entwicklung von Trotzen bis zu Pubertieren. Da sehe ich echt Potential für uns Frauen. Das sind die Führungskräfte, die ich direkt anspreche und die ich gewinnen möchte.

Wenn wir „Schule“ und „Lehrer“ spielen

Wenn wir nicht wissen, wie führen geht, spielen wir „Schule“ und „Lehrer“. Meine Tochter spielt mit Leidenschaft Handball und die TrainerInnen sind freiwillig ehrenamtlich und gerne TrainerInnen. Und trotzdem kommt es zu Situationen, in denen weder die TrainerInnen noch die Jugendlichen Spaß haben. Jemand macht nicht richtig mit, dann laufen eben alle noch eine Extrarunde. Wenn hier geschwätzt wird, statt zuzuhören, wie die Übung geht, dann gibt es eben kein kleines Spiel sondern Kondition pumpen. Irgendwie taucht immer wieder die Idee auf, durch Strafen könnten Menschen etwas lernen. Wenn die Strafe hoch genug ist und wirklich weh tut, dann wird sich was ändern. Spannender Weise ist der Umkehrschluss: wenn sich nichts verändert, dann hat es nicht richtig weh getan. Und dann legen wir halt noch eine Schippe drauf.

Also „spielen“ die TrainerInnen und Eltern Lehrer-sein. Und überhaupt auch LehrerInnen „spielen“ Lehrer-Sein. Woher ich das wieder weiß? Beobachtung. Ich lerne Gebärdensprache. Im Kurs treffen sich ein junger Lehrer und seine Bekannte. An einem der Abende kommt er und zeigt ihr ein Papier. Dies sei der Zettel, den die Schüler abschreiben müssen, wenn sie keine Hausaufgaben gemacht haben (alternativ müssen Schüler solche Zettel in den Schulen meiner Kinder abschreiben, wenn sie gegen die Hausordnung verstoßen haben, zu spät kommen, zu laut sind und so weiter). Ihr Frage war, ob es schon was gebracht habe und er antwortet, nicht dass er es bemerkt hätte. Aus meiner Sicht bedeutet es, dass der junge Mann Lehrer „spielt“. Es ist doch erstaunlich, dass die Erfolglosigkeit überhaupt keinen Einfluss darauf hat, ob er weiterhin Zettel abschreiben lässt. Ich könnte das natürlich lerntheoretisch erklären, aber das ist nicht der Inhalt dieses Artikels.

Wie das Spiel gedreht werden kann

Wenn wir „Schule spielen“ gelernt haben, dann können wir es auch umlernen. Es ist für uns alltäglich. Wir denken nicht darüber nach. So verhält sich ein Lehrer und wenn wir jemandem etwas beibringen wollen, dann verhalten wir uns so (da fällt mir beim Schreiben ein, es gab einen Sommer in dem meine Schwester mit Englisch beibringen sollte und immer wenn ich das „s“ vergessen habe bei – ich weiß jetzt auch nicht mehr so genau, dann hat sie mich am Ohr gezogen. Neben dem, dass es offensichtlich nicht funktioniert hat, ist es für mich ein Beispiel, dass wir alle in jedem Alter das Verhalten der LehrerInnen übernehmen und für okay befinden.)

Wenn also LehrerIn-Sein oder TrainerIn-Sein oder Eltern-Sein eine Rolle ist, dann kann diese Rolle um-geschrieben werden. Und wenn ich in der Schule ansetze, dann müsste es doch die größte Auswirkung auf uns alle haben. Ich bin stolz darauf, mit Heike Acker im Bereich Sport und mit Simone Kriebs im Bereich Schule gemeinsam an der Vision einer wertschätzenden Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen zu träumen. Wenn jeder an seiner Ecke zupft, dann bewegt sich was. Aus meiner Sicht sind LehrerInnen und TrainerInnen ganz klar Führungskräfte und jede Schule und jeder Verein sollte dafür sorgen, dass LehrerInnen und TrainerInnen sich weiterentwickeln können. Raus aus der Rolle und rein ins Vergnügen.

Zwei Sportler am Spielfeldrand mit Bierbank
Wartezeit auf dem FIM-Turnier in Schaan. Die FIM bietet Lehrgänge für TrainerInnen an.

Sichtbarkeit

Im Dezember hatte ich ein Beratungsgespräch mit Frau Lang. Sie arbeitet für die Kontaktstellt Frau und Beruf. Eigentlich wollte ich nur nochmal alles klären, was mit Steuer, Versicherung, Krankenkasse zu tun hat. Und dann kam das Thema auf meine Sichtbarkeit. Ich habe im Sommer meinen ersten Einführungskurs online gegeben. Das war für mich ein großer Schritt, obwohl ich Einführungsseminare seit 2016 regelmäßig für meinen Arbeitgeber mache. Ich habe seit November 2021 in Social Media Beiträge, Storys und Reels gepostet. Ich habe nun 117 Abonnenten. Und ich habe – wenn du das liest – meinen ersten Blogartikel veröffentlicht. Ich bin über meine technischen Fähigkeiten hinaus gewachsen. Es war eigentlich eine Explosion an Wissen und Energie, die ich entwickelt habe.

Und dann wird mir klar, hier vor Ort habe ich meine Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft. Da ist wohl noch eine Blockade. Mein Gefühl sagt mir heute, diese werde ich 2022 überwinden. Ich habe mich sichtbar gemacht im Netz und wunderbare Frauen kennengelernt. Das überrascht mich immer noch. Es gibt so viele fantastische Frauen und ich bin eine davon. Ich habe meine Rolle neu definiert und laufe jetzt. Es wird grandios, wenn ich nächstes Jahr fliegen lerne!

Frau in Zimmer mit offenen Armen
Hier stehe ich schon mal Probe als Trainerin.

Mein 2021 in Zahlen

  • Instagram-Follower: 107 Abonnenten, 15 Beiträge
  • LinkedIn Kontakte: 217 Kontakte (das finde ich ja ganz erstaunlich)
  • Facebook-Fanseite: 1
  • Newsletter-Abonnenten: 0 (da erwarte ich 2022 einen rasanten Anstieg)
  • Weiterbildungstage: 30 Tage (und davon 20 live. Das war so cool)
  • Besucherzahlen deiner Website:
  • Kilometerzahl auf dem Auto: 137.099
Tachostand 34753 Kilometer von Heilbronn nach Cobor und zurück
So viele Kilometer sind wir gefahren, einmal Rumänien und zurück.
Instagram Feed Jutta Büttner Dezember 2021
Mein Instagram-Feed am 11.12.2021.
Internetseite Jutta Büttner Stand Dezember 2021
Meine Internetseite am 11.12.2021

Weitere Highlights aus meinem 2021

Blick auf Silvesterfeuerwerk von Balkon
Ich genieße das Feuerwerk in Heilbronn. Dieses Jahr nur wenige Raketen. Und trotzdem so schön. Was nicht zu sehen ist: auf dem Balkon am Berg gegenüber spielt jemand Saxophon. Das ist das Sahnehäubchen.
Kuchen mit Himbeeren dekoriert
Ich mache eine tolle Torte zum 80 Geburtstag meiner Mutter. Sie feiert im Juli nach, coronabedingt
Frau vor Teller im Restaurant
Endlich wieder alle zusammen und verwöhnen lassen im Restaurant Rappenhof.
Abiturienten mit Zertifikat auf Bühne
Ein würdiger Abschluss: Abi-Feier meines Sohnes. Und einen Preis hat er auch noch bekommen. Ich bin stolz.
Gartenkiosk München
Ich war dieses Jahr so oft in München. Hier der beste Platz: Gartensalon
Frau mit Hulahup
Zu meinem Geburtstag gab es einen Hula Hoop-Reifen. Der war sogar mit in Rumänien. Ich habe Chris Schöll begeistert.
Wohnwagen
My home is my castle – manchmal reicht auch ein Wohnwagen gegen alle wilden Tiere in Rumänien.
Frau berührt Tafel an Statue.
Es heißt, wenn man Nepomuk berührt, dann kommt man wieder. Ich habe fest gedrückt.
Mann im Zimmer
Frank Gaschler zeigt, wie Aikido beim Um-Training von Kommunikationsmustern unterstützt.
Frau auf Hocker neben Carport
Mein Beitrag zum Klimaschutz ist mir wirklich wichtig.
Grüne Wand mit zwei gerahmten Postern
Ich habe im Flur ein grüne Wand bekommen. Sie ist so schön geworden.

Was wartet 2022 auf mich?

  • Ich mache mich sichtbar: ich starte jetzt mit Angeboten durch. Meine Leidenschaft ist Gruppe. Ich mache Gruppe.
  • Ich wachse organisch: ich gehe jetzt raus auf die Straße, hier vor Ort und begeistere Menschen von meinem Angebot. Ich habe mich 2021 in Social Media versteckt. Das wird sich ändern.
  • Ich genieße mein Team: ich habe einen zuverlässigen und sympathischen Menschen an meiner Seite und das genieße ich 2022 in vollen Zügen.
  • Ich lebe meine Träume und kaufe ein Eigentum: Ich bin verantwortlich, nicht nur für mich und meine Familie. Es gibt Menschen, die Unterstützung brauchen. Ich kaufe eine Wohnung und vermiete es an Menschen mit mentaler Beeinträchtigung.
  • Ich lasse mich zertifizieren als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation: es ist gut, Teil einer Gemeinschaft zu sein
  • Ich sorge für meine Gesundheit: Ich mache regelmäßig Sport und achte darauf, was ich esse. Genauer gesagt, täglich Bewegung und keine Chips und Schokolade
  • Ich mache eine Sport-Gewaltfreie-Kommunikations-Challenge: heute bin ich motiviert
  • Ich mache mehr Fotos: Beim Jahresrückblick ist mir aufgefallen, dass ich viel zu oft vergessen habe, auf den Auslöser zu drücken.
  • Mein Motto für das Jahr 2022 lautet: Geh raus und mach dein Angebot! Ein „Nein“ hast du schon, du kannst ein „Ja“ gewinnen!

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Natascha

    Liebe Jutta, wow, was für eine Power! So viele Ideen, welch Inspiration! Ich wünsche Dir gutes Gelingen bei Deinen Vorhaben und freue mich auf ein Wiedersehen. Ganz herzliche Grüße, Natascha

  2. Sandra Pflaum

    Hallo Frau Büttner,
    Ich lasse Sie das Jahr doch nicht ohne einen Newsletter-Abonnenten beenden!
    Liebe Grüße
    Sandra Pflaum

  3. Sabine Liebe

    Ein wunderbarer Rückblick. Hat mich sehr berührt in deinem Leben zu lesen. Du bist so stark, bleib so. Sabine

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